Glossar

Toleranzgruppen

Bei der Herstellung der Feder muss eine Probefeder vollständig bis zum letzten Arbeitsgang hergestellt werden, um das Endergebnis zu kennen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Bedingungen an allen Fertigungsstationen konstant bleiben. Da die praktisch nicht möglich ist, wird die Qualität der Feder sehr genau überprüft. Dies wiederum bedeutet, dass die Prüfbedingungen bei Lieferant und Kunden - soweit überhaupt möglich - gleich sein müssen. Diese Vorbemerkung deutet an, dass eine Normung von Toleranzen an Federn äußerst schwierig ist.

Hier die Toleranzgruppen.

Toleranzgruppe 2 erfordert noch nicht eine 100% Prüfung der Federn, sondern kann mit statistischer Überwachung überprüft werden.

Toleranzgruppe 1 bedingt eine 100 % Kontrolle. Hier muss mit einem größeren Ausschussanteil gerechnet werden. Dies bedingt Risiken bei der Qualitätsüberwachung und der Termineinhaltung.

Toleranzgruppe 3 bezeichnet Federn, die mit normalem Aufwand an Überwachung gefertigt werden können.